Raps

Rapsbilder VariantenDie Fotokomposition „Raps“ lenkt das Augenmerk des Betrachters auf unterschiedliche Aspekte eines ansonsten mittlerweile fast „alltäglichen“ Landschaftsausschnitts unserer Region. Der Huns­rück zählt beim Rapsanbau traditionell zu den ertragsreichsten Gebieten in Rheinland-Pfalz. Die Energiewende fördert die ökologische Nutzung und Einsetzbarkeit der Pflanze weiter und sorgt so unter anderem für die weithin leuchtenden gelben Felder in unserer grünen Region Hunsrück-Hochwald.

Das der Komposition zu Grunde liegende Foto entstand im Mai 2013 am Mittelalterpfad und zeigt einen Ausschnitt aus einem Rapsfeld auf den Höhen über Herrstein.

Der gewählte Ausschnitt bildet im oberen Viertel über die gesamte Breite einen stark bewölkten, von Grautönen dominierten Himmel über einem darunter in voller Blüte und sattem Gelb stehenden Rapsfeld ab. Etwa von der halben Breite des Bildes ausgehend, wird das Rapsfeld vom Horizont aus schräg zur rechten Bildseite hinüber auf halbe Bildhöhe von einem Feldweg durchschnitten, der sich im Foto dunkelgrün gegenüber dem Blütenmeer abhebt.

Die Fotokompensation besteht aus vier Varianten der Aufnahme. Die Formate der Fotos entsprechen jeweils etwa einem Seitenverhältnis von 2:1. Das große Panoramabild erstreckt sich im oberen Teil über die gesamte Bildbreite und wird dabei von drei kleinen Aufnahmen in einem darunter liegenden Band ergänzt. Die einzelnen Bilder stammen aus unterschiedlichen „Entwicklungsvorgaben“ bei der digi­talen Aufbereitung der Aufnahme.

Das große Panoramabild betont die farbigen Strukturen von Himmel und Rapsfeld und zeigt in zeich­nerischer Anmutung vor allem die Konturen des Himmels, der Rapsblüten auf ihren Stängeln und des durchs Rapsfeld schneidenden Feldwegs. Es dominieren die Farben grau, gelb und grün in deutlich erkennbaren Abstufungen.

Im darunter liegenden Band zeigt das linke Bild vor allem die Färbung von Himmel und Rapsfeld im Farbkontrast. Die Konturen wurden bei der Bildentwicklung weitgehend zugunsten der Färbung zurück­genommen, so dass die im oberen Viertel angeordnete graue Fläche des Himmels auf dem drei Viertel der Bildhöhe einnehmenden Rapsfeld „ruht“ und als Strukturmerkmal fast allein der Ein­schnitt des Feldwegs erkennbar wird.

Das mittlere Bild konzentriert sich allein auf die starken Strukturen der Aufnahme und wurde daher bei der Entwicklung auf kontraststarke Grautöne reduziert. Hierdurch treten vor allem die Strukturen der Wolken, der Pflanzenstängel und des Feldwegs deutlich hervor.

Das rechte Bild im unteren Band zeigt die Aufnahme des Landschaftsausschnitts mit den üblichen „Entwicklungsvorgaben“. Damit wird der Vergleich zu Farbigkeit und Strukturiertheit der ganz bewusst alternativ entwickelten Bilder dieser Komposition mit einem Bild entsprechend unserer „normalen“ Sehgewohn­heiten möglich.

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